Das Franz-Rohde-Haus in Karlsruhe darf nicht verbaut werden!

Das denkmalgeschützte Parkgrundstück darf nicht zerstört werden!


Dem unter Denkmalschutz stehenden Franz-Rohde-Haus mit seinem idyllischen Parkgrundstück soll es an den Kragen gehen.

Zurzeit wird das Franz-Rohde-Haus von der evangelischen Stadtmission Karlsruhe als Altenpflegeheim betrieben.

Zunächst sollte das Franz-Rohde-Haus und der Park abgerissen werden und einem monströsen Neubau für ein neues Pflegeheim weichen. Aufgrund des öffentlichen Drucks von Politik, Medien und Bürgerschaft verzichtet die evangelische Stadtmission zwischenzeitlich auf einen Abriss des Gebäudes.

Die Zerstörung des Areals aber soll weitergehen. Ein geplanter Neubau mit ca. 24 m Breite und mindestens 13 m Höhe verdeckt das dahinterliegende Franz-Rohde-Haus und wird den denkmalgeschützten Park mit seinen uralten Eichen und Kastanien zerstören. Das Franz-Rohde-Haus selbst wäre damit zu einem lichtlosen, abgeschatteten Hinterhof degradiert, das Konzept und Erbe Otto Bartnings damit missachtet.

Es ist davon auszugehen, dass die Stadtmission aus verschiedenen Gründen mittlerweile den Bau von Pflegeplätzen auf dem Gelände des Franz-Rohde-Hauses aufgegeben hat. Zugleich bemüht sie sich um ein städtisches Grundstück in Rüppurr, welches in unmittelbarer Nachbarschaft einer großen gemeinnützigen Alteneinrichtung mit zusätzlichen Pflegeplätzen liegt.

Warum soll dann also diese grüne Oase in der Dragonerstraße ohne Not geopfert werden?

Für eine rücksichtslose und konzeptionslose Planung, die nur rein wirtschaftlichen Interessen dient? Das dort bestehende Mikroklima zu zerstören, wäre ein sozioökologisches Desaster ersten Ranges. Zumal unter besonderem Denkmalschutz stehend und als Natur- und Kulturraum von unschätzbarem Wert, auch für nachfolgende Generationen. Es gibt dahingehend eine gesellschaftliche Verantwortung.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Denkmalpflege hat in seiner Begründung die Denkmaleigenschaft des Franz-Rohde-Haus-Anwesens unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Darin heißt es:

„Das genannte Anwesen ist ein Kulturdenkmal gemäß § 2 Denkmalschutzgesetz. An seiner Erhaltung besteht aus künstlerischen, wissenschaftlichen und heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse." 

Zum Architekten des Franz-Rohde-Hauses, dem Karlsruher Architekten Prof. Otto Bartning begründet das Regierungspräsidium weiter:

„Der Architekt Prof. Otto Bartning gehört zu den bedeutendsten  Deutschen Architekten Deutschlands. Seine Werke sind fester Bestandteil baugeschichtlicher Forschung und Lehre“.

Unfassbar, dass ausgerechnet die Evangelische Stadtmission dieses  einmalige historische Gebäude von Otto Bartning zerstören will, zumal Bartning  als wichtigster deutscher Kirchenbaumeister gilt. Obendrein wird Bartnings  Werk gerade  für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe diskutiert.


Informieren Sie sich auf unseren Seiten über weitere Details und die Möglichkeiten Ihres Protests.

Ihre Anregungen und Ideen sind uns jederzeit herzlich willkommen.

Bitte nehmen Sie mit uns  Kontakt auf.  kontakt@rettet-franz-rohde-haus-karlsruhe.de

Bitte helfen Sie bei der Rettung des Kulturdenkmals mit.
Dieses Stück altes Karlsruhe darf nicht zerstört werden.


Wir möchten, dass die evangelische Kirche das denkmalgeschützte Haus erhält, saniert und dann anders nutzt, z. B. als Wohnraum.

Gern können Sie uns aktiv oder mit Spenden beim Erhalt dieses besonderen Karlsruher Kleinods unterstützen!